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Policy Brief zum Tankrabatt
16. Juni 2026: Auslaufen des Tankrabatts richtig – nun die strukturelle Untersuchung der Raffinerie- und Großhandelsebene konsequent fortsetzen
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Monitoring des Tankrabatts 2026
Tägliche Auswertungen zum Tankrabatt im Vergleich zu den Kraftstoffmärkten in Frankreich und Großbritannien
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Überarbeitung der EU-Vorschriften zu unlauteren Handelspraktiken
24. Februar 2026: Stellungnahme der Monopolkommission zur Überarbeitung der UTP-Richtlinie durch die Europäische Kommission
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Mit Wettbewerb zum Binnenmarkt!
10. Dezember 2025: Die Empfehlungen des 14. Sektorgutachten Telekommunikation für den Glasfasernetzausbau und einen wettbewerbsorientierten EU-Telekommunikationsmarkt
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Neues Postgesetz - Marktgestaltung beginnt!
10. Dezember 2025: Die Empfehlungen des 14. Sektorgutachten Post für wirksame Wettbewerbsbedingungen und die Zukunft des Briefgeschäfts
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Lebensmittelmärkte unter Druck
21. November 2025: Empfehlungen des Sondergutachtens zum Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel und bei Herstellern sowie zu Verbesserungen der Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft
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Wettbewerb und Effizienz für ein zukunftsfähiges Energiesystem
4. November 2025: Die Empfehlungen der Monopolkommission im 10. Sektorgutachten Energie für Strom-, Fernwärme- und Gasnetze sowie die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität
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Offene Umsatzsteuerfragen gefährden Existenz der alternativen Briefdienste!
Policy Brief Oktober 2025: Die derzeitige Situation, in der nur einzelne Anbieter, insbesondere die Deutsche Post, von einer Umsatzsteuerbefreiung profitieren, muss zügig beendet werden.
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Masterplan Ladeinfrastruktur 2030
Pressestatement Oktober 2025: Die Monopolkommission begrüßt den Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 - er enthält viele gute Impulse, es besteht aber auch Nachbesserungsbedarf.
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EU-Wettbewerbsrecht: Mehr Tempo, mehr Durchschlagskraft!
Policy Brief Oktober 2025: Die Monopolkommission empfiehlt Anpassungen im EU-Wettbewerbsrecht sowohl bei Kartell- und Missbrauchsverfahren als auch in der Fusionskontrolle.
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Neue Bahnstrategie als Chance für mehr Wettbewerb
Pressestatement September 2025: Die neue Agenda markiert einen wichtigen Schritt für einen echten Neustart der Schiene.
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Jetzt die Weichen richtig stellen
13. Juni 2025: Monopolkommission warnt in 10. Sektorgutachten: Das Sondervermögen Schiene muss für echten Neustart genutzt werden
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Kurswechsel bei Rüstungsausgaben
Die Monopolkommission empfiehlt eine dringende Transformation der Rüstungsausgaben, um bürokratische Hürden abzubauen und gleichzeitig den Wettbewerb zu sichern.
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Policy Brief zum Tankrabatt

Policy Brief | Ausgabe 16 | 16. Juni 2026


Auslaufen des Tankrabatts richtig - nun die strukturelle Untersuchung der Raffinerie- und Großhandelsebene konsequent fortsetzen

Der Tankrabatt wurde zu einem großen Teil, aber nicht vollständig an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben. Zudem fiel die Weitergabe je nach regionaler Lieferstruktur unterschiedlich aus – ein Hinweis auf strukturelle Wettbewerbsprobleme auf der Raffinerie- und Großhandelsstufe. Die Monopolkommission begrüßt das Auslaufen des Tankrabatts und empfiehlt, die entsprechenden Bemühungen des Bundeskartellamts fortzusetzen. Unsere Empfehlungen:

  1. Auf Eingriffe in die freie Preisbildung wie den Tankrabatt sollte zukünftig verzichtet werden, weil sie teuer sind, asymmetrisch entlasten, nur unvollständig weitergegeben werden und knappheitsbedingte Preissignale dämpfen.
  2. Das Bundeskartellamt sollte das begonnene Verfahren nach § 32f GWB auf Basis der ihm zur Verfügung stehenden Instrumente und Daten mit Nachdruck fortführen.
  3. Die durch die 12. GWB-Novelle geplante Übermittlung von Kraftstoffpreisen der Großhandelsebene sollte so adjustiert werden, dass Fokus und Angemessenheit der Datenerhebung sichergestellt sind.

Sie finden den Policy Brief ab sofort hier zum Download: Policy Brief zum Tankrabatt

 

Pressemitteilung: Erste Daten zum Tankrabatt zeigen weitgehende Weitergabe, strukturelle Wettbewerbsprobleme bleiben bestehen

Bonn, 12. Mai 2026


Die Monopolkommission hat die erste Woche nach Einführung des Tankrabatts ausgewertet. Die ersten Daten deuten darauf hin, dass die Steuersenkung nach anfänglicher Verzögerung inzwischen weitgehend an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wird. Zugleich sprechen die Daten dafür, dass die Kraftstoffpreise in Deutschland im Vergleich zu Frankreich und Großbritannien bereits vor dem Tankrabatt teilweise systematisch erhöht waren. Das ist konsistent mit fortbestehenden Wettbewerbsproblemen auf der deutschen Großhandelsebene. Ab dem 20. Mai 2026 veröffentlicht die Monopolkommission dazu täglich aktualisierte Auswertungen auf ihrer Webseite. Ein ausführlicher Policy Brief folgt im Juni 2026. Hier die ersten Befunde in Kürze:

  1. Tankrabatt: In den ersten Tagen nach dem 1. Mai wurde die Steuersenkung von 16,7 Cent zunächst nur unvollständig weitergegeben. Im Lauf der ersten Woche näherten sich die Preise jedoch der vollständigen Weitergabe an.
  2. 12-Uhr-Regel: In der ersten Woche nach Einführung der täglichen Beschränkung von Preiserhöhungen ab dem 1. April vergrößerte sich der Preisabstand zwischen Deutschland und Frankreich zunächst deutlich. Nach rund einer Woche ging dieser Unterschied jedoch wieder auf sein vorheriges Niveau zurück.
  3. Marktstruktur: Der überproportionale Preisanstieg in Deutschland ist vor allem auf der Großhandelsebene entstanden, während der Tankrabatt auf Einzelhandelsebene inzwischen weitgehend weitergegeben wurde.

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Pressestatement zum Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetz

Bonn, 08. Mai 2026


Dass der Referentenentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz in der Fernwärme weiterhin eine wichtige Säule der Wärmeversorgung sieht, ist richtig. Aber wer Fernwärme politisch stärkt, darf die bestehenden Wettbewerbsprobleme im Fernwärmemarkt nicht ignorieren. Sonst droht, dass ein Markt mit lokalen Monopolstrukturen weiter an Bedeutung gewinnt, ohne dass Verbraucherinnen und Verbraucher ausreichend geschützt werden. Die Monopolkommission hat dafür konkrete Vorschläge vorgelegt: am wichtigsten sind eine verpflichtende Preistransparenzplattform und eine unbürokratische Preisobergrenze. Außerdem sollte der Markt insgesamt wettbewerblicher strukturiert werden, indem Dritten Netzzugang gewährt wird, Wegerechte in wettbewerblichen Verfahren vergeben werden und durch eine Reform der WärmeLV in Mietshäusern ein Level Playing Field der Heiztechnologien geschaffen wird. Diese Reformen sind keine Ergänzung am Rand, sondern die Voraussetzung dafür, dass eine stärkere Rolle der Fernwärme auch wettbewerblich überzeugend ist. Die Stärkung der Fernwärme muss deshalb zwingend mit einer klaren wettbewerbspolitischen Flankierung verbunden werden.

Pressestatement zum Preisanstieg der Spritpreise im EU-Vergleich

Bonn, 19. März 2026


Die aktuellen Daten der EU-Kommission zu den Kraftstoffpreisen der 27 Mitgliedstaaten vom 16. März zeigen, dass Deutschland beim Preisanstieg der Spritpreise weiterhin auf hohem Niveau bleibt. Im Vergleich zur Woche vor Kriegsbeginn gibt es hierzulande einen Anstieg von 27 Cent pro Liter bei Benzin und 42 Cent pro Liter bei Diesel. Der EU-Durchschnitt stieg im selben Zeitraum bei Benzin um 20 Cent pro Liter und beim Diesel um 36 Cent pro Liter. Verglichen mit den Daten vom 9. März zeigt sich: Viele andere EU-Staaten holen auf und nähern sich beim Preisanstieg den deutschen Werten an. Dementsprechend fällt auf, dass der Ölpreisanstieg hierzulande besonders schnell an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurden. In Kombination mit dem insgesamt hohen Preisanstieg kann dies auf eine geringere Wettbewerbsintensität im Kraftstoffmarkt hindeuten. In Märkten mit geringem Wettbewerbsdruck oder oligopolistischen Strukturen lassen sich Preiserhöhungen in der Regel leichter und schneller durchsetzen, während sie in Märkten mit mehr Wettbewerb häufig langsamer oder schwächer bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen.

  1. Grafik zum Preisanstieg der Benzinpreise (Download)
  2. Grafik zum Preisanstieg der Dieselpreise (Download)

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Über Uns

Monopolkommission 2024

Prof. Dr. Tomaso Duso (Vorsitzender)

Constanze Buchheim
Pamela Knapp
Dagmar Kollmann
Prof. Dr. Rupprecht Podszun

Unsere Aufgaben und Kontakt

 

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Policy Brief | Ausgabe 16 | 16. Juni 2026


Auslaufen des Tankrabatts richtig - nun die strukturelle Untersuchung der Raffinerie- und Großhandelsebene konsequent fortsetzen

Der Tankrabatt wurde zu einem großen Teil, aber nicht vollständig an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben. Zudem fiel die Weitergabe je nach regionaler Lieferstruktur unterschiedlich aus – ein Hinweis auf strukturelle Wettbewerbsprobleme auf der Raffinerie- und Großhandelsstufe. Die Monopolkommission begrüßt das Auslaufen des Tankrabatts und empfiehlt, die entsprechenden Bemühungen des Bundeskartellamts fortzusetzen. Unsere Empfehlungen:

  1. Auf Eingriffe in die freie Preisbildung wie den Tankrabatt sollte zukünftig verzichtet werden, weil sie teuer sind, asymmetrisch entlasten, nur unvollständig weitergegeben werden und knappheitsbedingte Preissignale dämpfen.
  2. Das Bundeskartellamt sollte das begonnene Verfahren nach § 32f GWB auf Basis der ihm zur Verfügung stehenden Instrumente und Daten mit Nachdruck fortführen.
  3. Die durch die 12. GWB-Novelle geplante Übermittlung von Kraftstoffpreisen der Großhandelsebene sollte so adjustiert werden, dass Fokus und Angemessenheit der Datenerhebung sichergestellt sind.

Sie finden den Policy Brief ab sofort hier zum Download: Policy Brief zum Tankrabatt

 

Pressemitteilung: Erste Daten zum Tankrabatt zeigen weitgehende Weitergabe, strukturelle Wettbewerbsprobleme bleiben bestehen

Bonn, 12. Mai 2026


Die Monopolkommission hat die erste Woche nach Einführung des Tankrabatts ausgewertet. Die ersten Daten deuten darauf hin, dass die Steuersenkung nach anfänglicher Verzögerung inzwischen weitgehend an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wird. Zugleich sprechen die Daten dafür, dass die Kraftstoffpreise in Deutschland im Vergleich zu Frankreich und Großbritannien bereits vor dem Tankrabatt teilweise systematisch erhöht waren. Das ist konsistent mit fortbestehenden Wettbewerbsproblemen auf der deutschen Großhandelsebene. Ab dem 20. Mai 2026 veröffentlicht die Monopolkommission dazu täglich aktualisierte Auswertungen auf ihrer Webseite. Ein ausführlicher Policy Brief folgt im Juni 2026. Hier die ersten Befunde in Kürze:

  1. Tankrabatt: In den ersten Tagen nach dem 1. Mai wurde die Steuersenkung von 16,7 Cent zunächst nur unvollständig weitergegeben. Im Lauf der ersten Woche näherten sich die Preise jedoch der vollständigen Weitergabe an.
  2. 12-Uhr-Regel: In der ersten Woche nach Einführung der täglichen Beschränkung von Preiserhöhungen ab dem 1. April vergrößerte sich der Preisabstand zwischen Deutschland und Frankreich zunächst deutlich. Nach rund einer Woche ging dieser Unterschied jedoch wieder auf sein vorheriges Niveau zurück.
  3. Marktstruktur: Der überproportionale Preisanstieg in Deutschland ist vor allem auf der Großhandelsebene entstanden, während der Tankrabatt auf Einzelhandelsebene inzwischen weitgehend weitergegeben wurde.

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Pressestatement zum Entwurf des Gebäudemodernisierungsgesetz

Bonn, 08. Mai 2026


Dass der Referentenentwurf zum Gebäudemodernisierungsgesetz in der Fernwärme weiterhin eine wichtige Säule der Wärmeversorgung sieht, ist richtig. Aber wer Fernwärme politisch stärkt, darf die bestehenden Wettbewerbsprobleme im Fernwärmemarkt nicht ignorieren. Sonst droht, dass ein Markt mit lokalen Monopolstrukturen weiter an Bedeutung gewinnt, ohne dass Verbraucherinnen und Verbraucher ausreichend geschützt werden. Die Monopolkommission hat dafür konkrete Vorschläge vorgelegt: am wichtigsten sind eine verpflichtende Preistransparenzplattform und eine unbürokratische Preisobergrenze. Außerdem sollte der Markt insgesamt wettbewerblicher strukturiert werden, indem Dritten Netzzugang gewährt wird, Wegerechte in wettbewerblichen Verfahren vergeben werden und durch eine Reform der WärmeLV in Mietshäusern ein Level Playing Field der Heiztechnologien geschaffen wird. Diese Reformen sind keine Ergänzung am Rand, sondern die Voraussetzung dafür, dass eine stärkere Rolle der Fernwärme auch wettbewerblich überzeugend ist. Die Stärkung der Fernwärme muss deshalb zwingend mit einer klaren wettbewerbspolitischen Flankierung verbunden werden.

Pressestatement zum Preisanstieg der Spritpreise im EU-Vergleich

Bonn, 19. März 2026


Die aktuellen Daten der EU-Kommission zu den Kraftstoffpreisen der 27 Mitgliedstaaten vom 16. März zeigen, dass Deutschland beim Preisanstieg der Spritpreise weiterhin auf hohem Niveau bleibt. Im Vergleich zur Woche vor Kriegsbeginn gibt es hierzulande einen Anstieg von 27 Cent pro Liter bei Benzin und 42 Cent pro Liter bei Diesel. Der EU-Durchschnitt stieg im selben Zeitraum bei Benzin um 20 Cent pro Liter und beim Diesel um 36 Cent pro Liter. Verglichen mit den Daten vom 9. März zeigt sich: Viele andere EU-Staaten holen auf und nähern sich beim Preisanstieg den deutschen Werten an. Dementsprechend fällt auf, dass der Ölpreisanstieg hierzulande besonders schnell an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben wurden. In Kombination mit dem insgesamt hohen Preisanstieg kann dies auf eine geringere Wettbewerbsintensität im Kraftstoffmarkt hindeuten. In Märkten mit geringem Wettbewerbsdruck oder oligopolistischen Strukturen lassen sich Preiserhöhungen in der Regel leichter und schneller durchsetzen, während sie in Märkten mit mehr Wettbewerb häufig langsamer oder schwächer bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommen.

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